Jahresrückblick 2013


Ihr Lieben, ich habe mich entschieden dieses Jahr meinen Jahresrückblick auf meinem Blog zu veröffentlichen und nicht per Email zu verschicken wie im Jahr 2012. Aufgrund meines gestrigen Posts mit dem Nachtisch, kommt der Jahresrückblick erst am ersten des neuen Jahres…

Was ich so alles erlebt habe im Jahr 2013:

Mit dem Januarfing das Jahr recht harmlos an: Eine Stadtführung und einige Redaktionssitzungen/Autorentreffen, ein bisschen Relaxen und Quatschen in der Therme mit einer Freundin, ein bisschen Kino mit Freunden („Der Hobbit“, nicht schlecht, aber etwas in die Länge gezogen und der böse Trollkönig wird vom Benjamin-Blümchen-Sprecher synchronisiert, wenn man das mal raushat, ist der König leider nicht mehr so böse 🙂). 

Auch im Februar kam das Jahr noch nicht so recht in Schwung (lag´s an der Kälte?), auch wenn Fasnacht war. Ich begab mich auf eine Eintagesexkursion nach Basel mit der Uni Freiburg und begann mich im Archiv der Münsterbauhütte nach brauchbarem Material für meine Doktorarbeit umzusehen, leider waren die Dokumente grad verliehen – doch wohin? 

Anfang März machte ich einen Wochenendausflug nach Frankfurt am Main zu MC&M. Ein sehr schönes Wochenende hatte ich da, danke nochmal! Fürs Schulfest meiner ehemaligen Schule gab´s eine Herzchen-Torte und für meinen eigenen Geburtstag habe ich natürlich auch gebacken. Ich rutschte im Münster herum auf der Suche nach Grabinschriften für das Münsterbuch (ihr erinnert euch, die Redaktionssitzungen im Januar). Ich besuchte die Orchideenschau auf der Mainau, die ich immer wieder beeindruckend finde. Gegen Ende des Monats hatte ich dann die ersten Stadtführungen. 

Die Saison ging dann aber erst im Apriloffiziell los – und dann aber gleich richtig. Ende des Monats flog ich zu einem Städtetrip nach London. Immer wieder eine Reise wert, wie ich finde. London ist für mich neben Stockholm, Bergen, Venedig und Rom eine der tollsten Städte der Welt (wobei ich zugebe, dass ich natürlich noch nicht alle tollen Städte der Welt kenne…). Außerdem hieß es im April zum ersten Mal: Kostümprobe. Ab 2014 wird es eine neue Kostümführungen in Konstanz geben und ich bin eine der Figuren. Dafür musste eifrig am Kostüm geschneidert werden. Ich bin sehr begeistert vom Ergebnis – mein Kleid ist einfach toll. Danke Gudrun. 

Kaum war ich am 1. Mai aus London zurück, ging die Arbeit richtig los. Eine Führung nach der anderen. Besonders im Gedächtnis ist mir eine Reiseleitung geblieben. Ich durfte eine junge Syrerin einen Tag nach Zürich begleiten. Ihr Mann war bei einer Tagung in Konstanz und sie begleitete ihn. Für mich war es sehr spannend mehr über ihr Leben zu erfahren. Sie lebt zurzeit nicht in Syrien, aber Teile ihrer Verwandtschaft ist noch vor Ort. Im Mai hatten wir noch ein Mädelswochenende mit Essen, Quatschen und Filme gucken im Glottertal. 

Neben dem Mai ist auch der Juni ein Städtereisemonat weshalb ich auch da recht viel zu tun hatte. Außerdem gingen die Texte fürs Münsterbuch an den Verlag und ich hatte verschiedene Anproben fürs Kostüm – es muss ziemlich aufwändig gewesen sein, als man sich noch alles auf den Leib schneidern lies…

Im Juli wurde es nicht wirklich ruhiger, die Touristen strömten noch immer. Und ich hatte eine ganz spezielle Führung. Superreiche, die sich am Bodensee aufhielten wegen den Bregenzer Festspielen – ein sehr spezielles Städtereisepublikum. Außerdem rief uns der Europapark – das war Teil eins des Geschenks für meinen Opa. 

Im August traf ich eine Studienfreundin von mir, die mit Freunden zum Seenachtsfest angereist war. Wir hatten ein nettes Mittagessen beim Griechen, sie hinterher leider noch ein paar Parkplatzrobleme auf dem Campingplatz. Beim 30. Geburtstag meines Cousins habe ich zum ersten Mal Spanferkel gegessen. Sehr lecker, aber anders als ich es erwartet habe – aber mein Onkel war auch so nett und hat mir von den nicht so fettigen Teilen gegeben. Neben noch weiteren Geburtstag war ich bei einer Krimilesung des Buchs In nomine diaboli. Und ich konnte mich endlich durchringen einen Blog zu eröffnen. Die Idee lief schon länger in meinem Kopf herum, aber jetzt hab ich es endlich geschafft. Es ist noch nicht alles perfekt, aber ich bin ja auch erst am Anfang. 

Im September hatten wir die Idee – zum ersten Mal seit 10 Jahren – wieder mal bei einer Quiznight im Irish Pub mitzumachen. Dummerweise kamen nur drei andere Tischbesetzungen auf dieselbe Idee, man braucht aber mindestens 10 Tische. Naja, das Wetter war wohl noch zu gut. Nach dem Essen sind wird dann noch zum Konzert von Davide Martello am See, der aufgrund irgendwelcher Verordnungen und Vorschriften sein schön blau leuchtendes Klavier genau auf der deutsch-schweizerischen Grenze positionieren musste. Ich musste außerdem im September beim Mittelalterkongress in Freiburg einen Vortrag halten zusammen mit einem Kollegen. Als ich da im Januar zugesagt hatte, war der September noch soooo weit weg und plötzlich stand ich da vor einem kleinen Grüppchen Interessierter. Aber es war dann doch nicht so schlimm wie ich es mir ausgemalt hatte (kann mich da immer ein bisschen reinsteigern in die Vortrags-Panik). 

Im Oktober sollte dann eigentlich der angekündigte Dreh für einen Werbefilm der Stadt sein, doch – warum auch immer, er verzögerte sich. Stattdessen gab´s nochmal einen Touristenansturm. Wir feierten den 70. Geburtstag von meinem Onkel (supertolle Torte!) und reisten für eine Tagesfahrt nach München – das war ein Teil des Geburtstagsgeschenks für meinen Opa. Am 19. wurde ich dann Patentante – mein Neffe hat das Kunststück vollbracht am selben Tag Geburtstag zu haben wie seine Mama 🙂

Anfang November hatten wir Besuch aus Amerika. Der Cousin meiner Mutter hatte Klassentreffen und besuchte auch uns noch. Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Schokorosinen. Am 15. November konnte dann endlich – nach ein bisschen Verzögerung das Münsterbuch präsentiert werden. Die Kirche war ungeheizt (absichtlich?!), die Präsentation demensprechend frisch, aber großartig. Für mich war es ja das erste Mal, dass ich als Aktiver an so etwas teilgenommen habe. Für eine Pressereise gab´s dann die Premiere der Kostümführung, noch etwas holprig, aber das wird schon. Und für ohne Probe lief´s ganz gut. Außerdem fand im November der Dreh für den Werbefilm statt. Es war verdammt kalt, aber der Himmel strahlend blau. Im Film sieht´s also aus, als wär´s Sommer – wenn wir nicht so dicke Klamotten unter unseren Kostümen hätten. Aber da wird jetzt einfach drüber hinweggesehen. G´hört so 🙂

 Und dann war auch schon Dezember. Statt Plätzchen versuchte ich mich an Pralinen. Sie schmeckten auch sehr und sind prima Präsente, wenn man eingeladen ist oder als Kleinigkeit für besondere Leute. Eine weitere Pressereise durfte ich zeitweise begleiten, was sehr interessant war. Und dann ging´s auch schon auf Kurzexkursion nach Belgien und schwupps die letzten Geschenke gekauft und es war Weihnachten. Und jetzt ist schon das Jahr zu Ende.

Unglaublich wie schnell das Jahr rum war. An vieles konnt´ ich mich noch erinnern, vieles ist auch schon wieder ausm Gedächtnis gefallen und erst jetzt, beim Stöbern im Kalender, wieder aufgetaucht. Ich hoffe ihr wart zufrieden mit 2013 und könnt voller Zuversicht aufs neue Jahr schauen (danke Anna, den Satz habe ich auch in verschiedenen Weihnachtskarten benutzt). Danke an alle, die hier immer so fleißig mitlesen! Es freut mich sehr.

Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr gesund und glücklich bleiben/sein/werden.

HAPPY NEW YEAR!!!!

Eure Ines

PS: Was waren eure schönsten Erlebnisse in 2013?
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